Geschichtliches

Heute beherbergt die Wirtschaftsschule Müller etwa 200 Schüler und 11 Klassen und zeichnet sich dadurch aus, bewährte Konzepte mit neuen Ansätzen zu verbinden. So wird eine moderne Ausbildung garantiert, die den Anforderungen der heutigen Informations- und Mediengesellschaft gerecht wird.

Auch der Blick in die Schulgeschichte zeigt, dass Innovation und Schulentwicklung hier großgeschrieben werden. Im März 1949 genehmigt die Regierung von Unterfranken den Betrieb der Handelsschule Müller in Würzburg, gegründet von Herrn Dipl.-Volkswirt und Dipl.-Handelslehrer Theo Müller. Bereits im September kann der Unterricht in der noch völlig zerstörten Stadt beginnen. Die Schule leistet damit einen wesentlichen Beitrag, eine fundierte Ausbildung mit kaufmännischem Schwerpunkt in Unterfranken anzubieten.

Im Rahmen der Zeit des Wirtschaftswunders wächst die Schule in den 50er Jahren stetig. Neue Schulsäle werden gebaut, die Einrichtung verbessert und weitere Klassen entstehen. 1951 wird die „Müllerschule“ als Ersatzschule durch die Regierung anerkannt und somit einer öffentlichen Schule gleichgestellt.

In den 70er Jahren erfolgt die Umwandlung in einen gemeinnützigen Schulverein und aus der 2-jährigen Handelsschule entsteht die 2-, 3- und 4-stufige Wirtschaftsschule.

Die 80er Jahre sind durch die zunehmende Bedeutung elektronischer Datenverarbeitung gekennzeichnet. Bereits 1982 kommen in der Schule erste Rechner zum Einsatz und 1986 entsteht ein erster „echter“ Computerraum. Im Rahmen neuer Lehrpläne entsteht in den 90er Jahren das Fach „Textverarbeitung“.

Wo stehen wir jetzt?

1999 übergab Herr Theo Müller die Schulleitung an seine Tochter Frau Dipl.-Handelslehrerin Marion Spies, die die Schule im Sinne ihres Vaters weiterführte und sich um behutsame Veränderungen und Anpassungen an die Anforderungen des 21. Jahrhunderts bemühte. 2005 übernahm Herr StD i.P. Hans-Ulrich Zipfel die Schulleitung und führt den erfolgreichen Weg seiner beiden Vorgänger mit großem Engagement fort. Ein Kennzeichen dieses Erfolgs war und ist die Verbindung von Bewährtem und Neuem.

Aufbauend auf dem soliden Fundament, das der Schulgründer seinen Nachfolgern hinterlassen hat, sehen wir uns hervorragend aufgestellt und blicken zuversichtlich in die Zukunft.